Sad is Mad

Sad is Mad

Frauen – Schreibt euch diesen Satz hinter die Ohren!

Wut (auch Aggression genannt) ist bei uns in Mitteleuropa nicht gesellschaftsfähig. Schon früh lernen wir, dass es nicht gut ist, wenn Wir wütend werden und lernen somit erfolgreich, diese Emotion zu unterdrücken.

ABER: Alles was wir unterdrücken ist nicht weg!

In irgendeiner Form kommt es trotz allem wieder an die Oberfläche.

Wir Frauen sind grandios darin, unterdrückte Wut als Trauer zu spüren und rauszulassen.

Das sieht dann zum Beispiel so aus:

Frau kocht für ihren Liebsten ein wunderbares Abendessen. Er kommt jedoch viel zu spät nach Hause, da er noch länger arbeiten musste/wollte. Sie wartet zu Hause und wird immer wie betrübter. Bis er nach Hause kommt, ist sie nur noch ein weinendes Häufchen Elend – zu tiefst verletzt.

Oder

Frau kommt von der Arbeit nach Hause. Es war heute anstrengend und mühsam. Sie bricht weinend zusammen – sie kann nicht mehr.

Oder

Frau verabredet sich mit ihrer Freundin. Die Freundin sagt in letzter Minute ab. Die Frau geht frustriert nach Hause, sie fühlt sich alleine. Sie kuschelt sich ins Bett und zieht sich stattdessen einen Liebesfilm rein, bei dem sie so richtig weinen kann.

Oder

… Was sind Deine Stories?

Das authentische Gefühl der Trauer

Das authentische Gefühl von Trauer und Schmerz entsteht jedoch nur dann, wenn Du etwas oder jemanden verloren hast. Das heisst, wenn du von jemandem oder etwas Abschied nehmen musst.

In allen anderen Fällen macht es dich einfach STINK WÜTEND!

Es ist Scheisse und macht Dich wütend, wenn der Mann nicht da ist!

Es ist Scheisse und macht Dich wütend, wenn die Arbeit mühsam ist oder die Kolleginnen nerven!

Es ist Scheisse und macht Dich wütend, wenn Dich Deine Freundin versetzt!

Da Du jedoch nicht gelernt hast diese Wut zuzulassen, unterdrückst Du sie erfolgreich. Vielleicht sogar so erfolgreich, dass Du nicht ein Fünkchen Wut spüren kannst.

Meine Geschichte

Als ich mit meiner persönlichen Arbeit begonnen habe, hatte ich diese „Technik“ perfektioniert. Ich konnte in all diesen Situationen und vielen anderen keine Wut spüren. Ich habe meine Wut sogar so weit unterdrückt, dass ich schon Anzeichen einer leichten Depression zeigte. Die unterdrückte Wut raubte mir so viel Energie, dass ich neben dem „traurig sein“ auch schlapp und energielos war.

Zu Beginn konnte ich den Satz „SAD IS MAD“ nur kognitiv verstehen. Eine Stimme in mir sagte mir jedoch, dass da etwas Wahres dran sein muss.

Ich fing an, mich zu beobachten. Ich machte mir bewusst, in welchen Situationen ich war, wenn das Gefühl von Trauer hoch kam. Ich realisierte, dass ich in allen Situationen nichts und niemanden verloren hatte.

Das einschneidenste Erlebnis hatte ich dann während einer Fahrradfahrt. Ich war auf dem Weg nach Hause. Zu Beginn ging es mir relativ gut. Ich fühlte mich fröhlich. Nach einiger Zeit spürte ich, wie mir die Tränen in die Augen schossen und mich eine übermässige Traurigkeit übermannte.

Da erinnerte ich mich an den Satz „SAD IS MAD“. Mit aller Anstrengung versuchte ich nun meine Tränen zurück zu halten. Ich intensivierte mein Tempo und zwang mich wütend zu werden.

Ich kann mich noch an das schreckliche Gefühl erinnern, als es mir gelang meiner Wut den Raum zu geben. Alles in meinem Körper rebellierte. Ich wollte aus meiner Haut fahren. Innerlich schrie und tobte es. Dabei ging es in dieser Situation lediglich darum zu spüren, dass mich die Anstrengung des Fahrradfahrens wütend machte. 

Das Grossartigste geschah jedoch, als ich zu Hause ankam: Ich fühlte mich erholt und ausgeglichen. Ich hatte Energie noch etwas aus dem Abend zu machen. Ich fühlte mich frei, froh und lebendig. So ein Gefühl hatte ich noch nie nach der Arbeit.

Von da an wusste ich nun nicht nur kognitiv, dass der Satz „SAD IS MAD“ wirklich wahr ist.

Ich bin sicher, auch Du hast solche Situationen. Situationen in welchen Dir die Tränen in die Augen schiessen oder Du plötzlich müde und energielos wirst. Wenn Du die Situation jedoch neutral betrachtest, hast Du nichts und niemanden verloren.

Kannst Du erkennen, was Dich wütend macht?

In meinem „StepUp“ Programm befreist Du Deine blockierte Energie. Du wirst Zugang zu Deiner Aggression und den dahinterliegenden Bedürfnissen finden. Sie sind einer der Schlüssel, die es Dir ermöglichen die Regisseurin Deines Filmes zu werden.

In meiner FB Gruppe StepUp – Die Gruppe für Frauen die alle Ketten sprengen, erhältst Du schon sofort wertvolle Inputs wie du den Weg zu Deiner Aggression findest und sie befreien kannst.