Die Beste Diät – oder 3 Gründe warum Du mit Bewusstseinsarbeit abnehmen wirst!

Die Beste Diät – oder 3 Gründe warum Du mit Bewusstseinsarbeit abnehmen wirst!

Essen ist wichtig. Unser Organismus braucht die richtige Menge Energiezufuhr, um voll funktionsfähig zu sein. So wie er auch die richtige Menge Flüssigkeitszufuhr, genügend Sauerstoff, Sonnenlicht, Bewegung & Wärme braucht, um seine Arbeit gut ausführen zu können.

Jetzt sitzt in unserem Körper aber eine Seele, eine Psyche, ein Ego (wie auch immer Du dem im Moment sagst – darüber in einem anderen Text mehr…). Im Laufe der Entwicklung übernimmt dieser Teil die Kontrolle über die körperlichen Instinkte. Wir Essen nicht mehr nur, wenn wir hungrig sind. Wir haben gelernt, den Teller leer zu essen. Wir haben gelernt das Essen als gesellschaftlichen Anlass zu sehen. Und unsere Psyche, unser Ego hat realisiert, dass Essen nicht nur dem Körper gut tut, sondern auch ihr – oder eben nicht?

1. Essen dient als Ersatz

Nahrungsmittelgruppen haben bestimmte Eigenschaften. Wenn dir eine emotionale Eigenschaft im Leben fehlt, wirst Du höchst wahrscheinlich auch dazu tendieren diese mit Essen zu kompensieren. So wirst Du mit deftigem Essen den Mangel an fehlender Erdung auffüllen. Mit Süssem wirst Du den Mangel an lustvollen Erlebnissen kompensieren. Du wirst viel Fleisch essen, um richtig zubeissen zu können, wenn dir in der Welt eine Bestimmung fehlt.

Durch tiefe Bewusstseinsarbeit wirst Du diese Teile freilegen können. Du wirst erkennen, was Dir im Leben fehlt und wirst auch dazu befähigt werden, Dir diese Eigenschaften auf direktem Weg holen und/oder leben zu können.

2. Essen oder nicht Essen unterdrückt Emotionen

Das Frustessen kennen wahrscheinlich alle in irgendeiner Form. Du hast eine Trennung hinter dir und sitzt nun mit der Kekspackung vor dem Fernseher. Die Kekse helfen dir zum Einen, wie oben beschrieben, das leere Gefühl etwas aufzufüllen. Sie unterdrücken aber zum Anderen auch den Schmerz. Du betäubst Deinen Körper mit dem Essen, damit er nicht ganz so viel spürt.

Im Gegensatz dazu gibt es auch die Variante, auf einer Ebene unbewusst gewisse Nahrungsmittel wegzulassen, da du gewisse Emotionen nicht spüren willst. Ein Beispiel ist das Verzichten auf Fleisch. Neben den unbestritten guten Absichten vegetarisch zu leben, werden viele VegetarierInnen aber auch unbewusst gelenkt. Um Fleisch zu essen, brauchst Du eine gewisse Grundintegration der eigenen Aggression. Menschen die keinen Zugang zu ihrer Aggression und ihrer Wut haben, werden sich auf der Nahrungsebene nur von Nahrungsmitteln ernähren, die von Natur aus besänftigen.

3. Essen ist Gesellschaftlich enorm geprägt

Unsere westliche Gesellschaft hat bewusst und unbewusst enorm viele Werte und Normen, die mit dem Essen verbunden sind. Diese sind individuell von der persönlichen Entwicklung geprägt. Was alle jedoch gemein haben, ist die Übernahme der Psyche, des Egos über den Körper. Du hast Deine natürlichen Impulse der Nahrungsaufnahme im Laufe des Erwachsen werdens fast ganz verloren. Du isst, weil es zwölf Uhr Mittags ist. Du isst, weil Du eingeladen bist. Du isst dies und jenes weil Du gelernt hast, dass Dir das gut tut. Du isst gemeinsam am Tisch weil man das so macht…

So war es bei mir:

Schon Immer hatte ich Hunger. Ich musste mindestens meine drei Mahlzeiten am Tag essen und dies nicht zu gering. Während meiner Zeit am Gymnasium zum Beispiel ass ich immer noch die Resten meiner MitschülerInnen, da diese Mensa-Portionen einfach immer zu klein waren. Sowieso: Alle Mahlzeiten waren immer zu klein und zu wenig nahrhaft. Mit dem Vegi- und Körnchenpickerhype konnte ich gar nichts anfangen. Ich brauchte Fleisch, Kohlenhydrate und vor allem Fett in Form von Rahm, Eiern und Mayonnaise. Da mein Körper nicht dazu neigt fest zuzunehmen, musste ich auch nie auf meine Ernährung achten. 

Zirka ein Jahr nachdem ich mit meiner persönlichen Arbeit begonnen hatte, war ich mit in einem Retreat, in dem wir täglich mit integraler Körper- & Schattenarbeit an uns arbeiteten. Bei mir geschah in dieser Woche sehr viel. Verschiedenste Schatten wurden beleuchtet, alte Themen kamen hoch und mir wurde ganz viel über mich und meine Mechanismen bewusst.

Mein Körper reagierte sehr stark auf diese Prozesse. Ich zitterte immer wieder fürchterlich und ich hatte einfach keinen Hunger mehr. Drei Tage habe ich nichts gegessen. Etwas für mich unvorstellbares. Aber schon nur der Gedanke daran, Nahrung zu mir zu nehmen liess mich übel werden.

Während des kommenden Jahres hatte ich diese Zustände immer öfters. Sobald ich starke, emotionale Zustände durchlief, reagierte mein Körper darauf und wollte nichts essen. Tat ich es trotzdem, bekam ich üble Bauchkrämpfe oder wurde instantan unglaublich müde. Oft konnte ich mich nicht mehr wach halten. Ich musste mich hinlegen.

Heute, in der Rückschau, erkenne ich, dass bei mir alle drei Mechanismen gegriffen hatten. Als ich manchmal nicht mehr essen konnte, musste ich mich erst von den gesellschaftlichen Normen lösen. Ich habe zum Beispiel begonnen um 10:00 Uhr mein Mittagessen zu essen, da ich realisierte, dass es mir dann viel besser ging. Ich habe nicht mehr aus Konzept mit meiner Tochter mitgegessen. Oft sass ich mit ihr am Tisch; sie essend ich trinkend.

Durch die tiefen Prozesse habe ich Fülle in mir erlangt. Es ist nicht mehr nötig, mich durch üppiges Essen voll zu fühlen. Und ich habe gelernt meine Emotionen hochkommen zu lassen und sie zu durchspüren. Ich kann heute jegliche Emotion in ihrer vollen Intensität spüren, ohne das Bedürfnis diese zu dämpfen oder zu unterdrücken.

Ich Esse heute fast nur noch, wenn ich Hunger habe. Das heisst, wenn mein physischer Organismus Nahrung braucht, um seine Arbeit machen zu können. Wenn ich meine Nahrungsmenge von heute mit der von früher vergleiche, dann esse ich nur noch etwa die hälfte, an sehr energetischen Tagen sogar nur noch ein drittel der Mengen, die ich früher zu mir genommen habe.

Fazit:

Mit diesem Beitrag möchte ich dich nicht dazu ermutigen mit Bewusstseinsarbeit zu beginnen, wenn Du „nur“ abnehmen willst. Denn das wird nicht funktionieren! Du musst bereit sein, Dich allem zu öffnen was da ist.

Die Erfahrung zeigt aber (und da bin ich nur ein Beispiel von vielen), dass Du fast unweigerlich an Gewicht verlieren wirst, wenn Du Deinen Körper ins fliessen bringst. Wenn Du ihm erlaubst sich zu öffnen und somit alle Emotionen und Energien die blockiert irgendwo in Deinem Körper feststecken frei fliessen zu lassen.

Wenn Du Ja sagst, zu einem leichten, vollen und fliessenden Leben (Körper). Wenn Du somit Ja sagst, zu einem bewussten Leben mit all seinen schönen aber manchmal auch schockierend ehrlichen Seiten, dann zögere nicht – StepUp – melde dich sogleich zu Deinem unverbindlichen Erstgespräch und erfahre schon dort, welche Mechanismen dich daran hindern das Leben zu leben, das Du dir wünschst.

Zudem erhältst du schon jetzt in meiner geschlossenen Facebook-Gruppe „StepUp – Die Gruppe für Frauen die alle Ketten sprengen und selbstbestimmt leben wollen“ Inputs und Klarheit wie Du Deinen Körper mit einfachsten Tools ins fliessen bringen kannst.